A380: Platzoptimierung soll Attraktivität des Riesenfliegers erhöhen

A380

Obwohl allseits bewundert bleiben die Verkaufszahlen des A380 deutlich hinter den Erwartungen zurück, so dass Airbus mittlerweile die Produktion zurückfahren musste. Zuletzt hatte Air France im Februar zwei Modelle abbestellt. Insgesamt weist Airbus in seiner Statistik nun 317 Orders für den A380 auf, wovon 210 Flugzeuge bereits ausgeliefert wurden.

Airbus will den A380 nun mit neuen Platzoptimierungs-Optionen rentabler und damit attraktiver für Airlines machen. So wurde Anfang April auf der Branchenmesse Aircraft Interiors Expo (AIX) in Hamburg ein Konzept präsentiert, das bis zu 80 zusätzliche Plätze im A380 schaffen soll – und dies ohne Komforteinbußen für die Fluggäste.

Neues Treppenmodul A380Dafür bietet Airbus sechs Module für die Kabine an, darunter eine schmalere Treppe zwischen den beiden Kabinendecks im vorderen Teil des Flugzeugs (siehe Bild). Das Flugzeug soll so für Käufer attraktiver werden und es Airbus ermöglichen, neue Kunden für den A380 zu gewinnen.

So kann die derzeit durchschnittliche Sitzplatzkapazität aller in Betrieb befindlicher Flugzeuge von 497 Sitzplätzen bei Einsatz aller Module auf 575 (in der Standardkonfiguration) gesteigert werden.

Darüber hinaus hatte aeroTELEGRAPH bereits Mitte März berichtet, dass Airbus zudem die Effizienz des Fliegers steigern will, indem an den Flügeln so genannte Winglets hinzugefügt werden. Die hochgebogenen Flügelspitzen sorgen für einen geringeren Treibstoffverbrauch und könnten das Flugzeug ebenfalls attraktiver machen.

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