Markt für geschlossene Publikums-AIF weiterhin auf niedrigem Niveau

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Wie bereits im Januar von der Ratingagentur Scope erwartet (siehe Bericht vom 5. Januar 2017) ist der Markt für geschlossene Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) ohne Schwung ins Jahr 2017 gestartet.

So wurden laut Scope im ersten Quartal 2017 sechs Fonds mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 143 Mio. Euro von der Finanzaufsicht BaFin zugelassen. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2016 wurden nur vier Fonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von zusammen 144 Mio. Euro emittiert.

Wie bereits in den vergangenen Jahren dominierte die Assetklasse Immobilien das Angebot. Vier der sechs im ersten Quartal 2017 emittierten AIF investieren in Immobilien. Die beiden weiteren entfallen jeweils auf die Assetklassen Infrastruktur und Private Equity.

Auch der Trend zu kleinvolumigeren Fonds hält weiter an. Während im Jahr 2016 im Durchschnitt 42 Mio. Euro Eigenkapital pro Fonds eingesammelt werden sollte, betrug das durchschnittlich prospektierte Eigenkapitalvolumen im ersten Quartal 2017 nur noch rund 24 Mio. Euro.

Darüber hinaus ist weiterhin der wesentliche Teil der zugelassenen AIF risikogemischt. Im Gegensatz zu nicht-risikogemischten AIF ermöglichen risikogemischte AIF eine breitere Risikostreuung, da sie beispielsweise in mindestens drei Objekte investieren oder eine diversifizierte Mieterstruktur aufweisen.

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