Offene Immobilienfonds in Abwicklung bescheren Anlegern hohe Verluste

Bueroimmobilien

Das Handelsblatt berichtete am 21.10. über das Ergebnis einer Analyse von 20 derzeit in Abwicklung befindlicher offener Immobilienfonds, die infolge der Finanzkrise in Schwierigkeiten gerieten.

Das Fondsberatungshaus Drescher & Cie. prüfte in diesem Zusammenhang Lage und Qualität der Gebäude in den Portfolios. Ergebnis: Alle Fonds in Abwicklung hätten zuerst die guten Objekte verkauft und besäßen nun trotz aktueller Boomphase schwer zu vermarktende Immobilien. Vor diesem Hintergrund sei nicht mehr mit wesentlichen Performanceverbesserungen zu rechnen.

Performance offener ImmobilienfondsZudem wurden, im Rahmen der Analyse, die Anteilspreise der Fonds am Jahresende 2007, als die Finanzkrise noch nicht absehbar war, mit dem aktuellen Anteilspreis zuzüglich der seither erfolgten Ausschüttungen aus den getätigten Immobilienverkäufen verglichen.

Demnach weisen unter den großen Fonds der TMW Weltfonds, der Degi Europa und der Morgan Stanley P2 Value die größten Verluste auf. Vergleichsweise gut sähe es bei den beiden Fonds SEB Immoinvest und im CS Euroreal aus (siehe Grafik).

 

Ein Kommentar

  • Auf Basis einer entwickelten Renditekennzahl namens ‚Future Yield after Taxes (FYT)‘, die eindeutige, realistische und ohne Annahmen behaftete Ergebnisse ausweist, und die vor allen Dingen mit dem Geldmarkt- oder Kreditzins vergleichbar sind, konnte ich dreizehn bekannte OIF zum Beobachtungszeitraum 2007-2016 untersuchen. Die Renditeergebnisse stellt ich denen von REIT und GIF/gAIF gegenüber.

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