Jamestown: US-Wirtschaft demonstriert Stärke

Jamestown 28 - Milk Studios

JAMESTOWN berichtet im Rahmen seines regelmäßig erscheinenden „US-INVEST“ über die Entwicklung der US-Volkswirtschaft und sieht diese als so stark wie lange nicht mehr. Die wichtigsten Kennzahlen würden eine durchweg positive Entwicklung zeigen.

So startete die US-Wirtschaft kräftig ins erste Quartal 2017. Allein im Januar und Februar wurden insgesamt 462.000 neue Arbeitsplätze außerhalb des Agrarsektors geschaffen. Die Arbeitslosenquote lag Ende Februar bei 4,7% und befindet sich seit den vergangenen zehn Jahren auf einem historischen Tief.

Vor allem die Baubranche verzeichnet beachtliche Zuwächse. Insgesamt entstanden im vergangenen Jahr 170.000 neue Arbeitsplätze im Bausektor. Nach Ansicht von JAMESTOWN ein wichtiger Indikator für die Lage der US-Immobilienmärkte. Der Bedarf nach Neubauprojekten, unabhängig von der jeweiligen Nutzungsart, hält an und wird durch die demografische Entwicklung gestützt. So soll laut der US-amerikanischen Statistikbehörde United States Census Bureau die US-Bevölkerung bis Ende 2050 um 80 Millionen auf rund 400 Millionen Menschen wachsen. Für den US-Immobilienmarkt bedeutet das eine starke Ausgangsbasis und eine langfristige Nachfrage.

Auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt nach den Krisenjahren 2007 und 2008 seit 2009 wieder zwischen 1,5% und 2,5% pro Jahr. In den kommenden Jahren bis 2024 wird ein jährliches BIP-Wachstum von 2,2% für die USA prognostiziert.

Seit Jahresbeginn verzeichnet der Produktionssektor den größten Wachstumsschub innerhalb von zwei Jahren. Bedingt durch kräftigen Export ist das Handelsbilanzdefizit inflationsbereinigt zum Ende des Jahres 2016 auf USD 62,3 Mrd. zurückgegangen. Die wichtigsten Handelsgüter, mit denen die USA die globalen Märkte beliefern, sind das starke Flugzeug- und Fahrzeugsegment, Industriekomponenten, medizinische Präparate sowie Treibstoff und andere Erdölprodukte. Insgesamt ist die Position der USA auf den internationalen Märkten gefestigt.

Die Binnennachfrage ist ebenfalls stark. Analog mit den wirtschaftlichen Eckdaten entwickelt sich das Konsumverhalten positiv. Die US-Amerikaner zeigen sich in großer Kauflaune. Die Verbraucherausgaben stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an.

Die Inflationsrate lag Ende 2016 bei 1,6% und wächst ebenfalls. Die reale Wertsteigerung zeigt, dass die Wirtschaft wieder aus eigener Kraft erstarken kann und das Vertrauen in die Marktkräfte zurückgekehrt ist. Die Rückkehr zur Normalität wird unterstrichen durch das Ende der Niedrigzinspolitik und des Anleihe-Kaufprogramms der Zentralbank FED, mittels derer die US-Wirtschaft über viele Jahre gestützt wurde. Zuletzt hatte die FED den Leitzins im Dezember und März um jeweils einen Viertelpunkt auf aktuell 0,75% bis 1,00% angehoben. Weitere Zinserhöhungen sind für 2017 avisiert. Nach Ansicht von JAMESTOWN ist dies ein Indikator dafür, dass die Finanzkrise als überwunden gilt.

Logo JamestownDie stabile Entwicklung und guten Prognosen der volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten dürften sich laut JAMESTOWN positiv auf die Immobilienmärkte auswirken. Die USA gelten bei Investoren aus aller Welt als wichtiger Zielmarkt für Immobilieninvestitionen. Die von der neuen US-Regierung geplanten Investitionen in die Infrastruktur und den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen in den USA dürften die Zuversicht für den Immobilienmarkt weiter stärken.

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