Weniger Neuprodukte bei Sachwertanlagen

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Die Ratingagentur Scope hat auch im dritten Quartal 2017 die Emissionstätigkeiten bei Sachwertanlagen erfasst. Berücksichtigt wurden dabei sowohl die, nach dem Kapitalanlagegesetzbuch regulierten geschlossenen Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) als auch Vermögensanlagen.

Demnach haben sich die Emissionsaktivitäten von Juli bis September nach einer leichten Belebung im zweiten Quartal wieder verringert. Insgesamt wurden nur sieben Publikums-AIF und 18 Vermögensanlagen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Vertrieb zugelassen.

Publikums-AIF

Bei den Publikums-AIF waren im dritten Quartal sowohl bei der Anzahl zugelassener Fonds (sieben versus 11) als auch beim geplanten Eigenkapitalvolumen (182 Mio. Euro versus 207 Mio. Euro) Rückgänge gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen.

Insgesamt zeigt sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 ein Trend zu kleineren Produkten. So wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 24 Publikums-AIF zwar sieben Produkte mehr zum Vertrieb zugelassen, allerdings liegt das emittierte Eigenkapitalvolumen von rund 532 Mio. Euro rund 27% darunter.

Vermögensanlagen

Bei den Vermögensanlagen nach Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) zeigt sich hingegen ein etwas anderes Bild. Während die Anzahl der zugelassenen Produkte im dritten Quartal gegenüber Vorquartal rückläufig war (18 gegenüber 23), stieg das zu platzierende Kapital von rund 255 Mio. Euro auf rund 351 Mio. Euro (+38%).

 

Der vollständige Bericht ist auf der Homepage von Scope Analysis abrufbar.

 

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